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Beweglichkeit

Beweglichkeit

Frei bewegen

Springen, laufen, spielen – die Gelenke Ihres Haustieres müssen manchmal viel aushalten. Je älter Ihr Liebling wird, umso mehr nimmt seine Aktivität und sein Bewegungsdrang ab. Ihre Bewegungen werden etwas schwerfälliger. Aber mühsame Bewegungen können leider auch bedeuten, dass Ihr Haustier Gelenkprobleme hat.

Die am häufigsten vorkommende Form von Gelenkproblemen ist die Osteoarthritis. Diese chronische Erkrankung greift den Knorpel an, wodurch sich die Flexibilität des Gelenks verringert und eine Entzündung entsteht. Hierdurch bekommt Ihr Hund oder Ihre Katze Schmerzen. Die am häufigsten betroffenen Gelenke sind das Knie, der Ellenbogen, das Vorderfußwurzelgelenk, die Rückenwirbel und die Hüfte.

Osteoarthritis kommt häufiger bei älteren Tieren vor, aber kann auch schon bei jungen Tieren auftreten. Bei ihnen kann ein Trauma oder eine genetische Veranlagung die Ursache sein.

Es ist nicht einfach, Schmerzen bei Haustieren wahrzunehmen. Hunde und Katzen sind Meister im Verbergen ihrer Schmerzen. In der Natur stellt dies ja ein Zeichen von Schwäche dar. Darum ist es wichtig, die Gelenke Ihres Haustieres gut zu beobachten und auf Signale zu achten, wie  mühsameres Aufstehen, eine geringere Aktivität, die Vermeidung von Berührung, …

Suchen Sie Ihren Tierarzt auf, wenn Sie vermuten, dass Ihr Haustier Gelenkschmerzen hat. Sagen Sie deutlich, welches Verhalten Ihnen bei Ihrem Hund oder Ihrer Katze aufgefallen ist. Ihr Tierarzt wird die nötigen Untersuchungen durchführen, eventuell mit Röntgen und mit einer geeigneten Therapie anfangen. Diese kann aus Medikamenten bestehen, aber auch aus Physio- oder Aquatherapie und durch Ergänzungsfuttermittel, wie Caniviton, unterstützt werden.

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